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TRUE BEANS ist klimaneutral

Bei TRUE BEANS sind wir uns bewusst, dass unser Kaffee eine lange Reise unternehmen muss, um letztendlich bei euch in der Tasse zu landen. Deswegen versuchen wir die CO2-Emissionen möglichst gering zu halten und arbeiten mit Partnern zusammen, die nachhaltig wirtschaften und auch klimaneutral produzieren. Da sich Emissionen leider nicht komplett vermeiden lassen, kompensieren wir unseren CO2-Fußabdruck und unterstützen, mit jeder von euch gekauften Kaffeepackung, das Projekt Santa Maria im brasilianischen Amazonasgebiet.

Zusammen mit ClimatePartner haben wir die CO2-Emissionen erfasst, die bei der Produktion von unseren TRUE BEANS durch Rohkaffee, Verpackung, Logistik und bei der Entsorgung entstehen: den sogenannten Product Carbon Footprint. Mit Klick auf die Tatze findest du weitere Details zu unserer CO2-Kompensation.

Vermeiden und Reduzieren

Wo es möglich ist, vermeiden und reduzieren wir CO2-Emissionen, indem wir mit Partnern zusammenarbeiten, die bereits klimaneutral arbeiten bzw. auf nachhaltige Art und Weise wirtschaften.

Ausgleich der CO2-Emissionen durch ein Klimaschutzprojekt

Alle unvermeidbaren CO2-Emissionen bei TRUE BEANS gleichen wir aus, indem wir das anerkannte und nach internationalen Maßstäben zertifizierte Klimaschutzprojekt Santa Maria unterstützen. Deshalb ist unser Kaffee klimaneutral. Mehr Informationen zu unserem Klimaschutzprojekt Santa Maria erfährst du im folgenden Text.

Das Label „klimaneutral“

Wir kennzeichnen unsere TRUE BEANS mit dem unabhängigen Label „klimaneutral“ und ermöglichen euch damit, die Klimaneutralität nachzuvollziehen und mehr über das Klimaschutzprojekt zu erfahren. So tragen wir zu größtmöglicher Transparenz über die Klimaneutralität unserer Kaffees bei.

Das Projekt Santa Maria

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Das Projekt Santa Maria schützt über 71.000 Hektar des brasilianischen Amazonas-Regenwaldes vor Abholzung und Brandrodung. Die Region um Colniza hat die zweithöchste Abholzungsrate im Amazonas. Allein von August 2012 bis März 2013 gingen 1.430 Quadratkilometer Wald verloren, das entspricht 79 Millionen Tonnen freigewordenem CO2. In den Achtzigern hatten “Grileiros” das Land besetzt und sich am Tropenholz bereichert. Der Bergbau als Entwicklungsmotor der Region wurde in den neunziger Jahren unrentabel. Colniza verkam zur Geisterstadt mit einer hohen Kriminalität und Holz war eine der wenigen Einnahmequellen.

Durch das Klimaschutzprojekt sind alternative und langfristige Arbeitsplätze entstanden. Anhand eines Managementplans wird das Gebiet kontinuierlich überwacht. Die nachhaltige Forstwirtschaft stellt sicher, dass genügend Biomasse nachwächst und der Wald sich regenerieren kann. Die ganze Projektwaldfläche ist FSC-zertifiziert.

Klimaschutz mit Waldschutz

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Wälder zählen zu den wichtigsten CO2-Speichern des Planeten, beherbergen eine enorme Artenvielfalt und sind Lebensgrundlage für alle Menschen. Die globalen Waldflächen sind jedoch in den letzten Jahrzehnten aufgrund von zunehmender Besiedelung, landwirtschaftlicher Nutzung, illegaler Abholzung und Rohstoffabbau stark zurückgegangen.

Waldschutzprojekte stellen sicher, dass Wälder langfristig erhalten bleiben und dass der Schutz des Waldes einen höheren Wert erfährt als seine Abholzung. Projektbeteiligte schützen gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung das Gebiet vor negativen Einflüssen. Dazu schaffen die Projekte alternative Einkommensquellen und Bildungsangebote. Je nach Projektregion speichern Wälder unterschiedlich viel CO2 pro Hektar. Besonders viel Kohlenstoff ist in der Vegetation und dem Boden von tropischen Sumpfwäldern, Primärregenwäldern oder Mangroven gespeichert.